Schützenverein Burggrub
 
 
 
 
 
 
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Schützenverein Burggrub - Vereinschronik

Am 3.Mai 1967 fand im Gasthaus Weißes Roß, Burggrub, die Gründungsversammlung unseres Vereins statt. 18 Anwesende erklärten, den Verein gründen zu wollen.
 
Die Gaststätte Weißes Roß wurde zum Vereinslokal, wo die Räumlichkeiten das sportliche und kulturelle Vereinsleben mehr schlecht als recht ermöglichten. Geschossen wurde mit dem Luftgewehr im ehemaligen Tanzsaal. Ein Nebenraum diente als Aufenthaltsraum.
 
Dem Eröffnungsschießen, gewonnen von Reiner Rosenbauer, folgte nach einem Jahr die erste Vereinsmeisterschaft mit Werner Drechsler als Vereinsmeister, und auch das erste Schützenfest ließ nicht lange auf sich warten - es wurde Pfingsten 1969 abgehalten. Die erste Königswürde errang Herbert Schmitt; Jungschützenkönig wurde Jürgen Langguth. Leider war die Königskette des im Ort schon um 1930 existierenden vorherigen Schützenvereins nicht aufzufinden, sodass neue Königsketten angeschafft wurden. Das Jahr 1970 stellte mit der Fahnenweihe einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dar. Patenverein wurde unser Nachbarverein, der Schützenhort Stockheim.
 
Die Schließung der Vereinsgaststätte im Jahr 1977 beschleunigte den angestrebten Schützenhausbau. Dankenswerterweise überließ uns unser Patenverein seine Schießanlagen zur Mitbenutzung. Die Jahre 1978 bis 1981 verlangten den aktiven Mitgliedern viel ab. Viele Samstage und Abende waren mit dem Bau der neuen Schießanlage und Vereinsgaststätte ausgefüllt. 13000 unentgeltliche Arbeitsstunden wurden geleistet. Das Bauvorhaben kostete neben der Eigenleistung an Arbeitsstunden 450 000,- DM / 230 000,- EUR, wovon der Verein 157 000,- DM / 80 000,- EUR selbst aufbringen mußte.
 
Mit der Einweihung des neuen Schützenhauses und der an Hans Hempfling als ersten Wirt verpachteten Gaststätte am 16. Mai 1981 konnten endlich alle sportlichen Disziplinen geschossen werden und auch mit dem Vereinsleben ging es wieder aufwärts. Das Sauschießen wurde eingeführt und reihte sich in die jährlichen Vereinsveranstaltungen für die inzwischen ca. 160 Mitglieder ein.
 
Im Jahr 1992 konnte der Verein sein 25-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Dieser Anlass ermöglichte das Zusammentreffen vieler Mitglieder für eine Fotoaufnahme zusammen mit ihren Königen des Jubiläumsjahres.
 
Um eine dauerhafte Verpachtung der Vereinsgaststätte nach vielen Pächterwechseln zu ermöglichen, wurde 19 .., weitgehend in Eigenleistung, mit einem Kapitalbedarf von nur ca. 60 000,- DM /31 000,- EUR auf der Decke des Luftgewehr-Schießstandes eine Pächterwohnung angebaut.
 
Die Grenzöffnung 1989/91 führt zu einem Mitgliederzuwachs aus Thüringen, wobei nach Jahren nur ein harter Kern dieser neuen Mitglieder im Verein blieb. In dieser Zeit nahm auch das Interesse am Großkaliberschießen mit Handfeuerwaffen zu und es wurde zusätzlich zu den Luftgewehr- und Kleinkaliberständen ein Großkaliberstand für 25 m gebaut.
 
Heute können im Verein fast alle sportlichen Disziplinen geschossen werden.
 
Stand: 01.11.2003